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Schulungen | GMP-Basics

GMP-Grundlagen für technische Teams

Für neue Mitarbeiter, Quereinsteiger und Teams, die erstmals im GMP-Umfeld arbeiten.

Welche Themen im Mittelpunkt stehen, hängt von den Aufgaben, dem Vorwissen und dem technischen Umfeld der Teilnehmer ab.

Inhalte

Worum es in der Schulung gehen kann

Behandelt werden die GMP-Grundlagen, die für technische Aufgaben und Projekte relevant sind. Die Auswahl und die Tiefe der Themen stimmen wir vorab ab.

GMP-Grundlagen

Was bedeutet GMP für ein technisches Projekt? Woher kommen die Anforderungen und wie hängen Produkt, Prozess, Anlage und System zusammen?

Mögliche Themen sind:

  • Grundlagen und Zweck von GMP
  • Aufbau des EU-GMP-Leitfadens
  • wichtige Begriffe aus GMP-Projekten
  • Ableitung von Anforderungen aus Nutzung, Betreiberanforderungen, Spezifikationen und Regelwerken
  • risikobasiertes Vorgehen im GMP-Umfeld

Rollen und Verantwortung

In GMP-Projekten arbeiten Betreiber, Lieferanten und verschiedene Fachbereiche zusammen. Dabei sollte geklärt sein, wer Anforderungen festlegt, Nachweise erstellt, Prüfungen durchführt und Ergebnisse freigibt.

Je nach Teilnehmerkreis können folgende Themen behandelt werden:

  • Verantwortung des Betreibers
  • Aufgaben von Anlagenbauern, Lieferanten und Dienstleistern
  • Rolle der Qualitätssicherung
  • Aufgaben von Engineering, Technik, Automation und IT
  • Zuständigkeiten und Übergaben im Projekt

Dokumentation und Nachweise

Auch später muss noch nachvollziehbar sein, was gefordert, geprüft, geändert und freigegeben wurde.

Dazu können gehören:

  • Anforderungen und Spezifikationen
  • technische Unterlagen
  • Prüfungen und Prüfergebnisse
  • Änderungen und Abweichungen
  • Freigaben und Verantwortlichkeiten
  • Grundlagen der guten Dokumentationspraxis
  • Welche Unterlagen näher betrachtet werden, richtet sich nach den Aufgaben der Teilnehmer.

Audit und Inspektion

Technische Mitarbeiter können in Audits oder behördlichen Inspektionen zu Anlagen, Systemen, Prüfungen und Unterlagen befragt werden.

Mögliche Themen sind:

  • Unterschied zwischen Audit und behördlicher Inspektion
  • typische Fragen an technische Fachbereiche
  • Umgang mit Unterlagen und Nachweisen
  • Vorbereitung des eigenen Aufgabenbereichs
  • Umgang mit Rückfragen
  • Eine gezielte Auditvorbereitung ist ein eigenes Thema und kann bei Bedarf als Workshop geplant werden.

Wann eine Schulung zu GMP-Grundlagen sinnvoll ist

Eine gemeinsame Schulung bietet sich an, wenn Mitarbeiter vor dem Einstieg in ein Projekt zunächst ein gemeinsames Verständnis von Begriffen, Rollen und Anforderungen brauchen.

Typische Zielgruppen

Die Schulung eignet sich unter anderem für:

Auch Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen oder Unternehmen können gemeinsam teilnehmen.

  • neue Mitarbeiter im GMP-Umfeld
  • Anlagenbauer und technische Dienstleister
  • Engineering und Projektleitung
  • Automation und Elektrotechnik
  • IT und Systembetreuung
  • Produktion und Technik
  • Qualitätssicherung mit technischen Aufgaben
Zu den Schulungen

Typische Anlässe

Häufige Anlässe sind:

  • Onboarding neuer Mitarbeiter
  • Vorbereitung auf das erste Pharma- oder GMP-Projekt
  • Wechsel aus einer nicht regulierten Branche
  • interne Schulungen für technische Teams
  • Auffrischung vorhandener Kenntnisse
  • Übernahme neuer Aufgaben oder Verantwortlichkeiten
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Häufige Fragen zur GMP-Grundlagenschulung

Für wen ist die Schulung geeignet?

Für neue Mitarbeiter, Quereinsteiger und technische Teams, die Grundlagen für ihre Arbeit im GMP-Umfeld brauchen.

Auch Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen können gemeinsam geschult werden, wenn Begriffe, Rollen oder Erwartungen unterschiedlich verstanden werden.

Brauchen die Teilnehmer Vorwissen?

Nein. Die Schulung kann bei den Grundlagen beginnen.

Bei Teilnehmern mit Vorkenntnissen können einzelne Themen aufgefrischt oder vertieft werden.

Wird die Schulung auf unser Umfeld zugeschnitten?

Ja. Inhalte, Beispiele und Tiefe richten sich nach den Aufgaben der Teilnehmer und dem technischen Umfeld.

Ein Anlagenbauer hat andere Fragen als ein Betreiber, ein Automatisierer oder ein Mitarbeiter aus der Qualitätssicherung.

Gibt es feste Inhalte?

Nein. Die auf dieser Seite genannten Themen zeigen, was behandelt werden kann.

Vorab besprechen wir, wer teilnimmt, welche Kenntnisse vorhanden sind und welche Fragen für die Arbeit der Mitarbeiter relevant sind.

Wie technisch ist die Schulung?

Das hängt vom Teilnehmerkreis ab. Beispiele können aus Anlagenbau, Engineering, Automation, IT oder technischer Dokumentation stammen.

Einzelne Anlagen oder Systeme werden dabei nicht im Detail behandelt.

Werden Qualifizierung und CSV behandelt?

Qualifizierung und Computersystemvalidierung können angesprochen werden, soweit sie für das allgemeine GMP-Verständnis gebraucht werden.

Vertiefte Inhalte zu DQ, IQ, OQ und PQ, GAMP 5, Annex 11 oder zur Validierung einzelner Systeme gehören in eigene Schulungsformate.

Können wir eigene Fragen einbringen?

Ja. Fragen und Beispiele aus dem Arbeitsalltag können vorab besprochen und in der Schulung aufgegriffen werden.

Worin unterscheidet sich die Schulung von Beratung oder Workshop?

Eine Schulung vermittelt Grundlagen und schafft ein gemeinsames Verständnis.

Eine Beratung setzt bei konkreten Fragen aus einem Projekt an. In einem Workshop arbeitet das Team an einer bestimmten Aufgabe, zum Beispiel an Rollen, einem Vorgehen oder einer Qualifizierungsstrategie.

GMP-Grundlagen im Team aufbauen

Vorab besprechen wir, wer teilnimmt, welche Kenntnisse vorhanden sind und welche Themen gebraucht werden. Auf dieser Grundlage stimmen wir die Themen, die Dauer und die Durchführung ab.